Tipps für eine digitale Fastenzeit

Tipps für eine digitale Fastenzeit

  • 06.02.2018 09:47
  • Marc Ruoß
  • IT-Consulting

Die fünfte Jahreszeit nähert sich dem jährlichen Höhepunkt. Vom schmotzigen Donnerstag (schwäbisch-alemannischen) oder Weiberfastnacht (Rheinland) bis zum Aschermittwoch herrscht in ganz Deutschland feucht fröhliches, närrisches Treiben. Danach beginnt die Fastenzeit. Die Fastenzeit bezeichnet die österliche Bußzeit, die 40 Tage dauernde Vorbereitung auf Ostern.   

Eine gute Gelegenheit auch seine digitalen Gewohnheiten einem digitalen Detox zu unterziehen. Denn die multimediale Informationsflut, der wir täglich von morgens bis abends, ob privat oder beruflich, ob über Smartphone, PC oder TV, ausgesetzt sind, können bei manch einem auch zur Belastung werden. Wir sind inzwischen rund um die Uhr erreichbar und werden mit Unmengen von Informationen, Bilder und digitalen Reizen versorg – Dauerstress für unser Gehirn.

Nach den Strapazen der Karnevalszeit der perfekte Zeitpunkt Körper und Geist eine Auszeit zu gönnen, um dann frisch gestärkt ins Frühjahr zu starten.

10 Tipps für eine digitale Fastenzeit

  1. Benachrichtigungs-LED am Smartphone deaktivieren.
  2. Feste „smartphonefreie Zeiten“ festlegen (Bsp.: ab 20:00 Uhr keine News, E-Mails oder Social-Media-Kanäle checken).
  3. Stellen Sie Ihr Smartphone auf lautlos.
  4. Lesen Sie ein Buch - eins aus echtem Papier.
  5. Feierabend heißt Feierabend. Wenn Sie nicht müssen, dann beantworten Sie abends keine beruflichen E-Mails.
  6. Wenn Sie sich abends verabreden, dann lassen sie das Smartphone zu Hause oder schalten es ab.
  7. TV-freie Zeit. Treffen Sie sich mit Freunden oder legen Sie einen Spieleabend ein.
  8. Genießen Sie Ihr Wochenende im Freien. Laptop ausmachen und raus gehen in die Natur. Machen Sie einen Spaziergang, grillen Sie im Garten oder widmen Sie sich Ihrem Hobby.
  9. Dienste, wie Push-Nachrichten, ausschalten. Sie werden feststellen, Sie verpassen keine existenziellen Nachrichten.
  10. Smartphonefreie Räume definieren. Sie könnten zu Hause „Smartphone-Sperrgebiete“ einführen. Keine Smartphones im Schlafzimmer oder am Esstisch. Das fördert die Kommunikation und eventuell noch vieles mehr.

Nach der digitalen Fastenzeit starten Sie frisch gestärkt und gut erholt ins Frühjahr.
Doch bis dahin wünschen wir Ihnen eine fröhliche und friedliche Fasnachtszeit.

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