Erfolgsfaktor Mensch – 5 Tipps für die Einführung einer Intranet-Plattform

Erfolgsfaktor Mensch – 5 Tipps für die Einführung einer Intranet-Plattform

  • 20.03.2019 09:32
  • Marc Ruoß
  • IT-Consulting

Intranet-Lösungen bieten eine Vielzahl an Mehrwerten, darunter eine extreme Funktionsvielfalt, die Flexibilität der Arbeitsabläufe sowie auch moderne Kommunikationsmöglichkeiten. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass die Implementierung oftmals scheitert, wenn keine nachhaltige Change-Management-Strategie verfolgt wird und die Mitarbeiter nicht rechtzeitig und umfassend in den Prozess einbezogen werden. Der Faktor Mensch ist eine der wesentlichen Schlüsselfaktoren für die erfolgreiche Einführung einer Intranet-Lösung. Mit den folgenden Tipps begeistern Sie Ihre Kollegen und meistern erfolgreich den Umstieg.

Fokusgruppe bilden

Pilotanwender sind für die Einführung von Intranet-Lösungen sehr wichtig. Dabei sollten gleichermaßen Skeptiker als auch Befürworter frühzeitig für das Projekt gewonnen werden. Die Pilotanwender können dann ihre positiven Erfahrungen mit ihren Kollegen teilen, bei Fragen helfen und wesentlich dazu beitragen, dass die Einführung zur Erfolgsstory wird.

Stufenweiser Rollout

Der Wechsel zu einer neuen Softwarelösung ist für alle Anwender stets ein großer Schritt. Denn der Wechsel bedeutet immer, dass gewohnte Prozesse und Funktionen über Bord geworfen werden müssen, um sich neues Wissen und neue Funktionsweisen anzueignen. Daher ist es ratsam, die Anwender nicht von Beginn an mit zu vielen Funktionen und Möglichkeiten zu überfordern, sondern schrittweise neue Funktionen einzuführen.

Ein schrittweises Rollout von einzelnen Modulen und vor allem die Einführung eines Social Intranets tragen zu einem positiven Erlebnisgefühl bei. Denn Newsstream-Funktionalitäten mit Kommentaren, Likes oder Ratings sind Funktionen, die intuitiv verwendet werden können und schnell Erfolgserlebnisse bringen.

Change Management

Unter Beteiligung der Fokusgruppe, der Anwender und der Fachabteilungen ist vor dem Projektstart genau zu ermitteln, welche Anwendungsfälle konkret unterstützt und optimiert werden sollen. Durch eine exakt definierte Zielsetzung lassen sich die Erfolge später sehr genau messen.

Nach dem Rollout und dem Kennenlernen des Leistungsumfangs kristallisieren sich häufig noch weitere bankenspezifische Anforderungen heraus, an die beim Projektstart noch niemand gedacht hat. Sinnvolle Erweiterungen auf Basis praktischer Bedürfnisse steigern den Funktionsumfang sowie die Akzeptanz und tragen somit zu einer sehr effizienten Nutzung des Intranets bei.

Benutzerdefinierte Informationen

Je stärker die Informationen im Intranet auf das Interesse des jeweiligen Mitarbeiters zugeschnitten sind, desto schneller und leichter wird er den Wechsel zum Intranet akzeptieren.

Der Activity Nachrichtenstream ist ein zentrales Element der Benutzeroberfläche. Hier können Mitarbeiter sich über aktuelle News informieren oder eigene Statusmeldungen, Bilder und Videos posten. Außerdem können die Mitarbeiter ihre Kollegen abonnieren und sich über Neuigkeiten aus den eigenen Teams und Communities informieren.

Klassische Informationen

Durch die Social Collaboration wird die Informationsversorgung aller Mitarbeiter signifikant verbessert. Im Intranet finden die Mitarbeiter unter anderem allgemeine Unternehmensmitteilungen, projektbezogene Informationen sowie fachspezifische Wikis.

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